Interview mit Dominice Steffen (VfB Suhl): „Im dritten Anlauf soll es klappen“

Dominice Steffen (VfB Suhl) steht zum dritten Mal im Pokalfinale in HalleWestfalen (Foto: VfB Suhl/honorarfrei)
HalleWestfalen. Zwei Versuche hat sie bereits hinter sich – mit dem dritten will Dominice Steffen vom VfB Suhl endlich einmal den Pokal als Siegerin in den Händen halten können. Die 24-jährige Außenangreiferin steht mit ihrem Team am 06. März 2011 im Carolinen Volleyball DVVPokalfinale im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen, wo sie ab 13.00 Uhr auf Smart Allianz Stuttgart trifft.
Dominice Steffen: „Klar, 10.000 Zuschauer im Volleyball sind schon etwas Außergewöhnliches. Es war eine tolle Atmosphäre und sehr aufregend für uns Spielerinnen. Natürlich waren wir auch hypernervös.“
Dominice Steffen: „Es gab natürlich vorher Training in der Halle, die schon allein wegen ihrer Höhe beeindruckend und gewöhnungsbedürftig ist. Aber wir haben uns recht schnell eingewöhnt.“
Dominice Steffen: „Einfacher, weil ich wusste, was auf mich zukommt. Alles lief gelassener ab. Auch wenn es erneut nicht geklappt hat. Am Ende gab es wieder nur Silber und ich hoffe, dass es jetzt endlich funktioniert. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei.“
Dominice Steffen: „Es ist alles offen. Das Hinrundenspiel in der Liga gegen Stuttgart haben wir zwar 0:3 verloren. Aber das war auch das erste Saisonspiel und wir haben voll was auf die Mütze gekriegt. Unser Trainer Felix Koslowski war wegen der Frauen-WM erst zwei Wochen beim Team und es gab einige neue Spielerinnen, die noch integriert werden mussten. Inzwischen haben wir uns gut gefangen und sind auf dem richtigen Weg. Deshalb ist auch gegen Stuttgart alles drin.“
Dominice Steffen: „Aber wir kommen nicht mit der gleichen Mannschaft, die das schon zwei Mal erlebt hat. Viele Spielerinnen sind neu und kennen eine solche Kulisse gar nicht. Wir haben aber auch alte Hasen im Team wie Birgit Thumm, Maja Adam Ilic oder Natasa Rapajic. Die werden das schon wettmachen.“
Dominice Steffen: „Ich bin da sehr zuversichtlich. Wir haben in Suhl immer eine großartige Unterstützung. Das habe ich noch bei keinem anderen Verein erlebt. Es werden wieder Busreisen organisiert, mit Tickets und T-Shirts inklusive. Als ich mit Hamburg gegen Suhl gespielt habe, saß da eine schwarze Wand von VfB-Fans, alle einheitlich gekleidet. Das werde ich nicht vergessen. Die Fans sind jedenfalls schon heiß auf das Finale. So wie wir.“
Wenn sich am 06. März 2011 ab 13.00 Uhr der VfB Suhl und Smart Allianz Stuttgart im Finale des Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinals gegenüberstehen, dann steht fest: Die zwei Teams haben sich den Finaleinzug redlich verdient. Denn sowohl Suhl als auch Stuttgart sind nicht durch Losglück in die finale Begegnung eingezogen, sondern durch starke Leistungen, ein stabiles Nervenkostüm und die notwendige Willenskraft.










