Roger Federer trifft in Rotterdam Turnierdirektor Ralf Weber zum Meinungsaustausch

Ralf Weber (rechts), Turnierdirektor der GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen, traf in Rotterdam den Grand Slam-Rekordsieger Roger Federer zum Meinungsaustausch. © GERRY WEBER OPEN (HalleWestfalen).

Ralf Weber (rechts), Turnierdirektor der GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen, traf in Rotterdam den Grand Slam-Rekordsieger Roger Federer zum Meinungsaustausch. © GERRY WEBER OPEN (HalleWestfalen).

Rotterdam/HalleWestfalen. Der 16-fache Grand Slam-Rekord-Sieger Roger Federer will die wichtigsten Tenniswochen des Jahres 2012 mit einer entschlossenen Titelkampagne bei den vom 09. bis 17. Juni 2012 terminierten GERRY WEBER OPEN eröffnen: „Mein klares Ziel ist der sechste Turniersieg in Halle“, sagte der erfolgreichste Tourspieler der Gegenwart am Rande des ATP-Turniers Rotterdam in einem Mediengespräch, „das wäre natürlich auch der ideale Auftakt für Wimbledon und das später folgende olympische Tennisturnier in London.“

Diese Aussage erfreute auch Turnierdirektor Ralf Weber: „Für dein sportliches Vorhaben den sogenannten >Rasen-Grand-Slam von Halle, Wimbledon und Olympia< zu gewinnen, wünsche ich Dir viel Erfolg. Dein erster Turniersieg bei den Gerry Weber Open 2003 hat uns die internationale Akzeptanz unter den Spielern eingebracht, denn anschließend hast du auch erstmals Wimbledon gewonnen.“ Ähnlich sieht dies Federer und bemerkte: „Wir Tennisspieler sind alle ein wenig abergläubisch und bis dahin hat man fast nur von Queens gesprochen. Danach war alles anders. Meine Kollegen haben gesehen, in Halle kannst du dich auch bestens vorbereiten. Ich liebe es in Halle, zwischen den Metropolen Paris und London, in Ruhe die sportlichen Vorbereitungen auf Wimbledon vorzunehmen.“

Bezogen auf das anstehende 20. Jubiläumsturnier sprach Roger Federer vom „stärksten Teilnehmerfeld aller Zeiten“ bei den GERRY WEBER OPEN und er selber freut sich besonders auf ein mögliches Rasenduell mit seinem größten Karriere-Konkurrenten Rafael Nadal. „Dass wir beide dort spielen, zeigt die Qualität des Turniers auf, denn dies gibt es ansonsten nirgendwo in Deutschland. Auch weltweit nur bei den großen Tour-Events“, so Federer, der sich trotz aller Rivalität zu dem Spanier auf dessen Dabeisein freut: „Das ist zweifelsohne ein Highlight für die Fans, dass wir beide antreten. Es zeigt aber auch die Wertschätzung der Spieler gegenüber dem Turnier und Ralf Weber auf.“

Nach 2003, 2004, 2005, 2006 und 2008 könnte Federer, der erstmals als 18-Jähriger bei den GERRY WEBER OPEN antrat und im Viertelfinale gegen den French Open-Sieger Michael Chang ausschied, beim 20-jährigen Turnierbestehen das halbe Dutzend Titelgewinne bei Deutschlands einzigem ATP-Rasentennisturnier komplett machen. Eine Herausforderung, die Federer als „so schwer wie nie zuvor“ einstufte: „Wenn man sich die Spielerverpflichtungen anschaut, dann ist klar, dass man sehr gut drauf sein muss, um den Titel zu gewinnen. Da ist eine große Leistungsdichte vorhanden, denn mit Tomas Berdych und Gael Monfils treten zwei weitere Top Ten-Spieler an. Weiterhin führte Roger Federer in dem Gespräch aus: „Ich habe eine besondere Beziehung zu diesem Turnier, zum Turnierdirektor und zu denjenigen, die dafür arbeiten. Und natürlich zu den Fans, die mich so viele Jahre unterstützt haben.“

In Rotterdam erinnerte sich Federer auch noch einmal an seine ersten Besuche im ostwestfälischen Halle und betonte den für ihn besonderen Stellenwert, den das Turnier in seinem jährlichen Kalender hat: „Es ist jedes Mal eine große Erholung und Entspannung zwischen den beiden hektischen Grand Slam-Turnieren nach Halle zu kommen. Das ist die letzte Möglichkeit, noch einmal Energie für die weitere Saison aufzuladen.“ In den ersten Jahren ist er sogar noch selbst mit dem Auto nach Deutschland gefahren, „so ein wenig, als ob man Freunden einen Besuch abstattet“ und bei einer Abfahrt in seiner schweizerischen Heimat ist ihm allerdings ein ziemliches Missgeschick passiert: „Ich wollte gerade in Basel losfahren, als ich entdeckte, dass ein Reifen platt war. Da musste ich eine Stunde lang alles wieder umpacken in einen kleineren Wagen und bin dann ganz langsam nach Halle los getuckert.“

Energisch wehrt sich Roger Federer gegen alle Spekulationen, er werde in näherer Zukunft seine Karriere beenden: „Ich habe noch viel Energie und große Motivation, einige Jahre auf der Tour weiterzumachen.“ Er wundert sich daher immer wieder, mit welcher Hartnäckigkeit man ihm eine gewisse Tennismüdigkeit unterstelle: „Ich sage immer wieder: Ich spiele noch weit über das Jahr 2012 hinaus.“ Der 16-malige Grand Slam-Sieger wehrte sich auch erneut gegen die Einschätzungen, er sei nicht mehr in der Lage, weitere große Titel zu gewinnen: „Wenn man dem glaubt, was teilweise in den Medien geschrieben wird, befinde ich mich in einer Krise“, so Federer, „dabei bin ich regelmäßig noch immer in Halbfinals oder Endspielen dabei. Und gewinne, wie Ende letzten Jahres, auch Topturniere wie das ATP World Tour Finale, die Weltmeisterschaft in London.“

Neben weiteren internationalen Erfolgen hofft Roger Federer auch bei den GERRY WEBER OPEN erfolgreich zu sein, er erwartet dabei aber auch große Konkurrenz seitens der deutschen Spieler: „Philipp Kohlschreiber, Philipp Petzschner, Florian Mayer und auch Tommy Haas haben immer wieder gezeigt, dass sie auf Rasen und vor heimischem Publikum zu starken Leistungen fähig sind. Ich bin mir sicher, dass dies auch 2012 so sein wird und habe mich sehr gefreut, dass im letzten Jahr sogar ein deutsches Endspiel zustande kam. Die nationale Komponente bei einem Turnier ist immer wichtig. Ich bin immer froh, wenn das Tennis in einem so wichtigen und traditionsreichen Land wie Deutschland positive Schlagzeilen schreibt.“

Turnierdirektor Ralf Weber informierte darüber hinaus Federer während des gemeinsamen Treffens in Rotterdam auch über den hervorragend angelaufenen Kartenvorverkauf für die Jubiläumsauflage: „Verpflichtet haben wir vier Top Ten-Spieler und wir können von einem großartigen Turnier mit tollen Weltklasseprofis ausgehen. Auf Grund des Dabeiseins von Roger und Rafa haben wir heute schon 20 Prozent mehr Eintrittskarten verkauft als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Gerry Weber Open 2012 werden salopp gesagt in diesem Jahr tennismäßig national alles in den Schatten stellen. Zumal wir mit über 100.000 Zuschauern publikumsmäßig sowieso die Nummer eins hierzulande sind.“

Tages- und Dauerkarten für die GERRY WEBER OPEN 2012 sind weiterhin zu erwerben und die Preise sind im Internetportal unter www.gerryweber-open.de nachzulesen. Demzufolge ist der Erwerb von Eintrittskarten sowohl unter der Tickethotline (05201) 81 80 als auch im Internet unter www.gerryweber-open.de und bei allen CTSVorverkaufsstellen möglich. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen und hat die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 HalleWestfalen.

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