Hallenbad-Abbruch beginnt

Rät Zuschauern zur Vorsicht: Bauleiter Sven Apel ist verantwortlich für die Baustelle am Haller Gausekampweg.

Rät Zuschauern zur Vorsicht: Bauleiter Sven Apel ist verantwortlich für die Baustelle am Haller Gausekampweg.

Halle Westfalen. In der kommenden Woche wird es laut am Haller Gausekampweg: Nachdem das Freibad bereits ab-gebrochen wurde kommt es nun zur Demontage des Hallenbads. Etwa 22.000 Kubikmeter Beton, Stahl und andere Materialien wer-den in den kommenden sechs Wochen von der Baustelle abtrans-portiert.

In wenigen Tagen wird das 40 Jahre alte Haller Hallenbad endgültig aus dem Stadtbild verschwinden. Am 6. August beginnt das Güterslo-her Abbruchunternehmen Hagedorn mit dem Abriss der Gebäudehülle. Im Anschluss wird das alte Fundament abgetragen und die Betonpfäh-le, die das Hallenbad trugen, ausgehoben und abtransportiert. Auch die Reste des Freibads werden bis Ende August in die Verwertung gehen. „Das Brechen der großen Bauteile soll nicht vor Ort erfolgen. Damit bleibt den Anwohnern viel Lärm erspart“, weiß Andreas Siefert, Projekt-leiter der Firma Hagedorn. Die Trennung der Materialien erfolg direkt auf der Baustelle. Danach werden die unterschiedlichen Baustoffe wie Glas, Metall oder Beton in die Verwertung nach Gütersloh gebracht. Der Abtransport erfolgt per LKW. Insgesamt werden fünf Wagen zwi-schen Halle und Gütersloh pendeln.

Bei so einem großen Bauprojekt kommt es unvermeidlich zu Staub und Lärm. Dieser wird sich aber laut Bauleiter Sven Apel in Grenzen halten: „Mit Rücksicht auf die Nachbarn wird der Staub vom Abbruchunterneh-mer mit teils künstlicher Beregnung abgefangen“. Aufgrund der Kom-plexität des Projekts sind die Arbeiter montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr auf der Baustelle. In Ausnahmefällen wird auch samstags bis mit-tags gearbeitet. „Die gesetzlichen Ruhezeiten halten wir selbstverständ-lich ein“, sagt Apel.

Interessierte Haller können sich die Arbeiten vom naheliegenden Park-deck am Gausekampweg ansehen. „Von dort aus hat man einen guten Blick auf die Baustelle und ist sicher. Der Bauzaun markiert den Gefah-renbereich“, erklärt Apel. Für diejenigen, die sich nicht auf den Weg zum alten Lindenbad machen möchten, haben die TWO als Bauherr einen besonderen Service eingerichtet: Eine Web-Kamera liefert alle 15 Minuten neue Bilder von der Baustelle. So kann auf der Internetseite www.lindenbad.de der Fortschritt der Baustelle live mitverfolgt werden.

Ab dem 14. September geht es an das Ausheben der Baugrube für das neue Schwimmbad. Dabei werden neue Tragestützen für das Hallen-bad in den Boden eingelassen. Ab Oktober sind die ersten Rohbauar-beiten geplant. Die Fertigstellung des Gartenbads soll im Frühjahr 2014 erfolgen.

Weitere Information finden Sie im Internet unter www.lindenbad.de.

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