Internationale Westfälische Tennis-Meisterschaften der Damen um den Reinert-Cup – ITF Women‘s Circuit – 25.000 US-Dollar Preisgeld

Zufriedene Gesichter bei der Einzel-Siegerehrung der >Internationalen Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen - der Reinert  Open< in Versmold an der beteiligt waren (von links): Horst Hardiek (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Versmold), Marc Kuchenbecker (Turnierdirektor), Elmar Schlüter (Vizepräsident Westfälischen Tennis-Verband), Siegerin Marina Duque-Marino, Hauptsponsor Hans-Ewald Reinert, Finalistin Scarlett Werner, Birgit Schaffrath (Sportministerium NRW), Jan Miska (Turnierdirektor) und Gustav Menzefricke (1. Vorsitzender Tennispark Versmold).

Zufriedene Gesichter bei der Einzel-Siegerehrung der >Internationalen Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen - der Reinert Open< in Versmold an der beteiligt waren (von links): Horst Hardiek (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Versmold), Marc Kuchenbecker (Turnierdirektor), Elmar Schlüter (Vizepräsident Westfälischen Tennis-Verband), Siegerin Marina Duque-Marino, Hauptsponsor Hans-Ewald Reinert, Finalistin Scarlett Werner, Birgit Schaffrath (Sportministerium NRW), Jan Miska (Turnierdirektor) und Gustav Menzefricke (1. Vorsitzender Tennispark Versmold).

Versmold. Vor zwei Tagen feierte die Kolumbianerin Mariana Duque-Marino (Kolumbien) ihren 22. Geburtstag und am heutigen Sonntag (14. August) machte sie sich mit dem Turniersieg bei den >Internationalen Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen um den Reinert-Cup< in Versmold nachträglich noch das schönste Geschenk. Neben der Einzelsiegerin kamen noch Elizaveta Ianchuk (Ukraine) und Julia Mayr (Italien) bei dem mit 25.000 US-Dollar Preisgeld dotierten ITF-Weltranglistenturnier der HEAD German Masters Series zum Titelgewinn in der Doppelkonkurrenz.

Die Südamerikanerin Mariana Duque-Marino, die erstmals in Europa gespielt hat und „habe nicht gedacht, dass es so kalt ist und so viel regnet“, setzte sich im Endspiel mit 7:6(2), 7:5 gegen die vier Jahre ältere Scarlett Werner (Rüppurr Karlsruhe) durch. Das Doppelfinale entschied das Duo Elizaveta Ianchuk/Julia Mayr gegen das chilenische Gespann Cecilia Costa Melgar/Daniela Seguel mit 6:4, 6:3, welches in der Halle ausgetragen werden musste. Ein positives Fazit zogen die Turnierdirektoren Marc Kuchenbecker und Jan Miska: „Wir haben an allen Turniertagen hervorragenden Tennissport gesehen. Darüber hinaus konnte die Besucherzahl bei den Reinert Open noch einmal gesteigert werden. Der Bau der neuen Tribüne und die Investition in zusätzliche mobile Tribünenteile hat sich vollauf gelohnt.“

Auch Hauptsponsor Hans-Ewald Reinert zeigte sich zufrieden mit den 4. Reiner Open: „Man sieht deutlich, dass sich das Turnier positiv entwickelt. Turnier und das Rahmenprogramm mit der Versmolder Party-Night als Höhepunkt werden zum festen Bestandteil des Versmolder Lebens.“ Froh ist auch der Westfälische Tennis-Verband (WTV), der in Versmold eine Heimat für die Internationalen Westfälischen Meisterschaften der Damen gefunden hat. „So bietet sich auch unseren heimischen Spielerinnen eine optimale Möglichkeit, sich Weltranglistenpunkte zu sichern und sich in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu spielen“, erklärte Elmar Schlüter, Vizepräsident des WTV. Die westfälischen Spielerinnen Nina Zander und Dinah Pfizenmaier (beide THC im VfL Bochum) sowie Julia Wachaczyk (Blau-Weiss Halle) dankten es mit guten Leistungen und Siegen. Allen voran Nina Zander, die im Einzel und Doppel das Halbfinale erreichte.

Im Einzel-Finale, das dank des großen Engagements des Platzdienstes doch wieder unter freiem Himmel durchgeführt werden konnte, diktierte Mariana Duque-Marino das Geschehen auf dem Centre Court. Doch eine gut aufgelegte Scarlett Werner gab keinen Ball verloren und zwang die Kolumbianerin im ersten Satz in den Tie-Break. Diesen entschied Mariana Duque-Marino dann aber deutlich mit 7:2 für sich. Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie eng. Am Ende buchte aber wieder die neue Titelträgerin die so genannten Big Points zum 7:6(2), 7:5.

„Ich bin sehr zufrieden. In dieser Woche habe ich in allen Matches gute Leistungen gebracht. Das gibt mir Auftrieb für meinen Weg nach oben“, erklärte die neue Internationale Westfälische Meisterin, die somit erstmals ein Turnier in Europa gewinnen konnte. Nun peilt sie wieder einen Platz unter den Top 100 der Welt an. Schon im Februar 2010 stand sie einmal auf Platz 94 der Weltrangliste. Scarlett Werner war nach der Niederlage zwar etwas enttäuscht, aber dennoch nicht unzufrieden: „Ich fühle mich in Versmold immer sehr wohl. Das hilft, um gute Leistungen zu zeigen. Schade, dass ich es heute nicht gepackt habe. Aber die Finalteilnahme ist auch ein schöner Erfolg für mich.“

Doppel-Konkurrenz
Das Gespann Elizaveta Ianchuk und Julia Mayr hatte gleich in der ersten Runde der Doppel-Konkurrenz mit ihrem Sieg über die an Position zwei gesetzten Diana Enache (Rumänien) und Danielle Harmsen (Niederlande) für einen Paukenschlag gesorgt und den Schwung aus diesem Match nahmen sie bis in das Endspiel mit. Im Finale, das aufgrund des Regens in der Halle ausgetragen werden musste, fanden sich Ianchuk/Mayr mit dem schnelleren Boden besser zurecht.

Sie spielten aggressiver und setzten so ihre südamerikanischen Kontrahentinnen Cecilia Costa Melgar und Daniela Seguel unter Druck. Am Ende stand ein verdienter 6:4, 6:3-Erfolg. Julia Mayr konnte den Titelgewinn zunächst gar nicht richtig fassen: „Wir haben zum ersten Mal überhaupt Doppel zusammen gespielt und gleich gewonnen. Das ist unglaublich.“ Die Italienerin tritt in die Fußstapfen ihrer Schwester Evelyn Mayr, die 2008 die Einzel-Konkurrenz bei den Reinert Open gewann. „In Versmold fühlen wir uns halt sehr wohl“, begründete Julia Mayr den Erfolg.

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